Archive for Januar, 2011

Auf nach Velbert! 05.02.2011

Montag, Januar 31st, 2011
5. Februar 2011
14:00

Auf nach Vel­bert zur Horst Pul­ter Ge­denk­de­mo

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Nachrichten

Montag, Januar 31st, 2011

Vorläufiger Bericht zum Samstag/Smashtag in Wuppertal

Sonntag, Januar 30th, 2011

Tausend Dank an den Ermittlungsausausschuss, an das AZ, an die Sanis, an die MelderInnen und an die Infostruktur, an die Out of Action Crew und an die Leute, die die Gefangenen vom Knast abgeholt haben. Tausend Dank an die Vokü-Gruppe, an das Aktionsradio und die Twittercrew. Ihr ward großartig!!!Tausend Dank und Grüße an den Döner auf den Nazikopf, die Ayrans, Gemüse, Eier und sonstigen Wurfgeschosse! (Joghurt ist Widerstand)Tausend Dank an das spontan angereigenete Convergence-Center im Real-Supermarkt und Tausend Dank an den Feueralarm..

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+++ Flashmob fällt aus +++ Termine +++ Änderung Kundgebungsort(e) +++ UClub-Bühne +++ Mögliche Szenarien +++ Holocaustgedenkfeier +++ POL-D macht Einsatzleitung +++

Mittwoch, Januar 26th, 2011

Infos Infos Infos!!!

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Internet-Radio hören!

Mittwoch, Januar 26th, 2011
27. Januar 2011
19:30

http://wupperstream.de/

Für die alle, die nicht vorort sein können und als weiteres Informations- und Kommunikationsmedium für die Action Days gibt es ein Internetradio, am Donnerstag soll als erster Test die Gedenkveranstaltung zum Holocaustgedenktag mit Paul Brune im Bürgerbahnhof ab 19:30 live übertragen werden.

Zwichenupdate ActionDays

Montag, Januar 24th, 2011


Karten:
Elberfeld/Hbf
Vohwinkel

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Nazis und ihre Lügen: Dokumentation der Vorfälle vom vergangenen Samstag in Wuppertal

Montag, Januar 24th, 2011

Bezüglich des versuchten Nazi-Angriffs auf einen Bürgerlichen Infostand in Wuppertal möchten wir zunächst die einzelnen Berichte subjektiv dokumentieren:

Pressemeldung der Polizei:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1752900/polizei_wuppertal

Indymedia-Bericht der lokalen Antifa:

http://de.indymedia.org/2011/01/298411.shtml?c=on#comments2

WZ-Online:

http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/wuppertaler-buendnis-stoert-neonazi-werbung-1.557444

Pressemiteilung des Bündnis „Wuppertal – Kein Platz für Nazis!“:

http://www.facebook.com/wuppertalkeinplatzfuer#!/notes/wuppertal-kein-platz-fur-neonazis/mitglieder-des-wuppertaler-bundnisses-gegen-nazis-verhindern-werbung-fur-nazi-de/181424695231791

oder hier:

http://afal.blogsport.eu/2011/01/22/versuchte-nazi-angriff-auf-infostand-in-wuppertal/

Die Berichte weisen durchaus Unterschiede auf, dennoch: Aus allen Artikeln geht ganz klar hervor, dass sowohl der Angriff als auch die Gewalt von den Neonazis ausging. Auch, dass eine bewaffnete Person der rechten Szene wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in Polizeigewahrsam genommen wurde.

Nun tauchen die ersten Aktions-Berichte der Nazis im Internet auf. Während sich die „Autonomen Nationalisten Pulheim“ auf der Seite der „AG-Rheinland“ eher bescheiden geben, geht bei den Autor_innen „Freien Nationalisten Leverkusen“ wohl einiges schief. Unter Anderem wird dort behauptet, die Gruppe von ca 50 Neonazis seie von 10 vermeintlich bewaffneten Antifas attackiert wurden, was schon eine eindeutige Sprache der Zweifelhaftigkeit spricht. In beiden Artikeln wird außerdem behauptet, mensch hätte sich mit 45 bzw 50 Menschen zum Flyerverteilen getroffen. Wohl eher waren dort maximal 10 Nazis aus Wuppertal und dem Umland am Flyern, während an die 40 rechten Schläger_innen als Schutz dabei waren.

Grade der Bericht aus der Feder der Leverkusener Nazis quillt förmlich über an populistischen Übertreibungen, da wird selbst Markus Beisicht („pro NRW“) blass! Zum Beispiel heisst es dort „Sämtliche Aktivisten aus dem Wuppertaler Umland, auch aus dem Großraum Leverkusen, waren auf Abrufbereitschaft oder gar vor Ort, um dem linken Treiben entgegen zu wirken.“  Oder “ Sie ahnten wohl nicht, dass eine solche Allianz nationaler Aktivisten ihnen entgegenstehen sollte. So gab es beim ersten Erscheinen dieser Idioten (a.d.Aal: gemeint sind Passant_innen, Antifaschist_innen und Leute vom Bürger-Bündnis) ein Kommando, alle Kammeraden standen entschlossen zusammen und wirkten den linken Chaoten entgegen.“ Auch wird, was die eigene Gewalttätigeit angeht, kein Blatt vor den Mund genommen, im Gegenteil: „…nachdem der ein oder andere sicherlich einen guten Treffer gelandet hatte…“, womit gemeint ist, dass die Nazis auf die Leute eingeschlagen haben.

Wie „linken Chaoten entgegenwirken“ aussehen kann, haben auch einige Passant_innen zu sehen bekommen. Nachdem ein Nazi diese mit einem Totschläger bedroht hat, wurde der 24Jährige verhaftet. Dies wird in beiden Berichten elegant verschwiegen und darüber hinaus von Leverkusener Seite noch behaupte, Antifaschist_innen seien verhaftet wurden. Die Nazis haben sich bereits mit einem früheren Bericht blamiert, in dem sie zugeben mussten, nach „Tausenden verteilten Handzetteln“ mit grade mal zwei Bürger_innen ins Gespräch gekommen zu sein. Diese Blamage wurde dann als vermeintlicher Erfolg glorifiziert, zeigt aber lediglich, dass den von den Nazis aufgegriffenen Themen ganz klar die öffentliche Relevanz aus der bürgerlichen Mitte fehlt und von wem hier im Bergischen Land tatsächlich die Gewalt ausgeht.

In einem dritten Artikel, wieder auf der Mobi-Seite der Nazis, findet sich ebenfalls ein Bericht mit verdrehten Tatsachen, diesmal aber ohne Angabe einer Fremdquelle und somit scheinbar vom Veranstalter_innenkreis der kommenden Nazidemo verfasst. „Nachdem eine Weile ungestört Aufklärungsmaterial an die Bevölkerung verteilt wurde und zahlreiche Gespräche mit interessierten Bürgern  geführt werden konnten erfolgte ein Angriff von 10 vermummten und bewaffneten  “Antifaschisten” sowie 5 älteren Türken, welche zuvor an einer zeitgleich stattfindenden Aktion einer linksextremen Gruppierung teilgenommen hatten, auf die friedlichen Nationalisten.“ heisst es dort. Somit wird also zu Allem Überfluss noch zum Rundumschlag mit der Extremismus-Keule ausgeholt. Diesmal trifft es Menschen mit vermeintlichen Migrationshintergrund, Passant_innen, Menschen vom Bürgerbündnis und einige Antifaschist_innen, was der Geschichte zusätzlich noch eine gehörige Portion an Tragig verleiht. Weiter steht dort, die angemeldete Spontademo der Nazis habe mensch durchgeführt „um auf die stetig steigende Aggression linksextremer Banden und die bei antifaschistischen Gewaltverbrechen völlig untätig verharrende Polizei aufmerksam zu machen.“ Insbesondere Formulierungen wie „…und der gesamte Ablauf der Aktion symptomatisch für die Verhältnisse in Wuppertal war…“ zeigen nebenbei auch, das es scheinbar doch nicht sehr viele Unterschiede zwichen sogenannten Rechtspopulist_innen und sogenannten „Nationalen Sozialist_innen“ bestehen. Das ist scheinbar blos eine Sache dessen, welches Prollgehabe grade herraus gekehrt wird, ob ein Nazi als solcher oder ’nur‘ als Rechtspopulist_in aufgefasst wird.
Als kleines Geschenk oben drauf, gibt es in diesem Bericht übrigens einige unverpixelte Bilder aller Teilnehmer_innen der angemeldeten Nazi-Spontademo am Nachmittag in Vohwinkel.

Nachdem die Polizei am Samstag Mittag in der Innenstadt verstärkt eingerollt ist, zogen die Nazis als eine Art Hooligan-Spontandemo durch die Innenstadt und versetzten ahnungslose Passant_innen und Einkaufsgänger_innen durch ihr marzialisches Auftreten in Angst und Schrecken. Das Schlimme daran ist, dass sie auch noch denken, Wuppertal sei „Ihre Stadt“.

Dabei wirkte von Team Green aus nur wenig Druck in Richtung der Nazis, im Gegensatz zu spontan gebildeten Gegendemonstration, welche an der Verfolgung der Nazis gehindert wurde.

Nachdem die Nazis den Rückzug angetreten hatten, hat sich am späteren Tag noch eine kurze angemeldete Nazi-Spontandemo durch Vohwinkel bewegt. Angemeldet wurde diese von der Wuppertalerin Marie Leder, der Solinger Michael Schneider und der Düsseldorfer Sven Skoda spielten die Demo-Ordner. An der Demonstration waren drei PWK beteiligt, die wir der intressierten Leserin natürlich nicht verheimlichen wollen:

-VW-Transporter, Kennzeichen: W-PM-19

-Opel, Dunkelgrün, Kennzeichen: E-A-9989

-BWM, Kennzeichen: SG-M-186

(Quelle Indymedia)

Laut Angaben der Nazis zog diese Demonstration über die Kaiserstr. zum S-Bahnhof Wuppertal-Sonnborn, wo gegen 17:30Uhr dann endgültig Schicht für die Nazis war.

Als Reaktion auf den rechten Spuk in Wuppertal sammelten sich Abends gegen 21Uhr über 100 Antifaschist_innen am Wuppertaler Hbf, um in die vermeintliche Nazi-Hochburg Vohwinkel zu fahren und dort zu demonstrieren. Es gab Zwichenkundgebungen vor der Nazikneipe „Bierbrunnen“ und dem Wohnort des Wuppertaler Neonazis Mike Dasberg (Haesselerstr. 69). Team Green schien von der Aktion überrascht zu sein und musste sich mal wieder darauf beschränken, mehr schlecht als recht den Verkehr zu regeln, was auch der Spontanität und der kämpferischen Enschlossenheit der Anwesenden Demonstrant_innen und Antifaschist_innen zu verdanken ist. Einen Bericht zu der Demonstration auf Indymedia gibt es hier: http://de.indymedia.org/2011/01/298457.shtml

Dem Wuppertaler Anmelder der kommenden rechten Demonstration fiel auf Indymedia nur dieser Kommentar ein:

Wir sind sehr gespannt, was noch alles in dieser Woche passieren wird. Wir gehen von weiteren Selbstdezimierungen der Nazis am Donnerstag und Freitag aus. Ein polizeiliches Total-Verbot der von ihnen für den 29.01. geplanten Demonstration wäre also keineswegs überraschend für uns.

Der Witz an der Sache ist ja, dass die Nazis am kommenden Samstag „Gegen Linken Terror und Antifaschismus“ demonstrieren wollen. Scheinbar sollten sie lieber mal gegen die Instrumentalisierung von dümmlichen Rechtsextremen -zum Beispiel aus Pulheim- oder wahlweise auch des Staates demonstrieren. Denn für die sind die lokalen Nazis nichts weiter, als ein Spielball zur Durchsetzung der eigenen Intressen respektive Geltungssucht bzw. zur Beschäftigung des für unseren Staat tatsächlich bedrohlichen Widerstand, der linken Szene.

Dass das so ist, wollen und werden wir ihnen vor Allem am kommenden Wochenende zeigen. Deswegen… auf zu den Action Days vom 27.-29.01.2011 in Wuppertal! Für eine konsequente antifaschistische Einheitsfront!

Autonome Antifa Leichlingen

Versuchter Nazi-Angriff auf Infostand in Wuppertal

Samstag, Januar 22nd, 2011

Wir müssen feststellen, dass die Nazis scheinbar nicht auf kommenden Samstag warten wollen.

Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung vom „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“:

Pressemitteilung, 22.01.2011 des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“

Nazis versuchen Überfall auf einen Stand des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“

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Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Wuppertal-Vohwinkel

Samstag, Januar 22nd, 2011
27. Januar 2011
19:00

27.1.2011 Befreiungstag von Auschwitz
19:00 Kaiserstrasse/ Ecke Bahnstrasse: Gedenkfeier für die Vohwinkler NS-Opfer
19:30 Bürgerbahnhof Vohwinkel: Zeitzeugenveranstaltung mit Paul Brune, Überlebender der Kindereuthanasie

Paul Brune wurde 1943 als Achtjähriger in die so genannte Kinderfachabteilung der Provinzialheilanstalt Dortmund-Aplerbeck eingewiesen. Hinter der Beschönigung „Kinderfachabteilung“ verbarg sich eine der Tötungsstationen der „Kindereuthanasie“, die allein in Westfalen über 200 Säuglinge, Kinder und Jugendliche traf.

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Verstärkte Nazi-Aktivität in Leichlingen!

Freitag, Januar 21st, 2011

In den letzten Wochen ist es in Leichlingen verstärkt zu Aktionen von sog. „Nationalen Sozialist_innen“ gekommen. Dabei dürfte es sich um Personen aus dem Umfeld der „Freien Nationalisten Leverkusen“ handeln.

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