In einer seit dem 21.03. auf der Homepage der Leichlinger Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ veröffentlichen Pressemitteilung finden sich nun brisante Textpassagen aus dem am 29.05.1962 zwichen dem Grundbesitzer Günther Cremer und der Stadt Leichlingen abgeschlossenen Kaufvertrag beinhaltet. Diesen sollen an dieser Stelle ebenfalls unseren intressierten Leserinnen und Lesern präsentiert werden!
„Die Stadt Leichlingen darf die von ihr hier erworbenen Grundstücksflächen nur zu öffentlichen Zwecken nutzen und benutzen und auch nur zu diesen Zwecken bebauen bzw. bebauen lassen. Es handelt sich hier um eine dauernde Beschränkung.“

„…verpflichtet sie (die Stadt Leichlingen) sich, auf dem hier von ihr erworbenen Gelände insbes. keine Laden- und Geschäftslokale, auch keine Gewerbebetriebe, unterzubringen.“

„Für den Fall, dass das Gelände oder Teile desselben (hierunter fällt auch das Gelände des neuen Stadtparks) von der Stadt Leichlingen zweckentfremdet benutzt wird, hat der Verkäufer bezüglich dieser zweckentfremdeten Teilfläche das Rückerwerbsrecht. Dieser Rückerwerbsanspruch ist nicht befristet. Er ist vererblich.“

„Die Stadt Leichlingen verpflichtet sich, diese Vereinbarungen ihren etwaigen Rechtsnachfolgern aufzuerlegen und diese entsprechend zu verpflichten…“

Weiters ist uns ein Gerücht zu Ohren gekommen, dass der „Cremers-Weiden-Erbe“ Rolf Cremer nun auf einen Rückerwerb des Grundstückes drängt! Somit sollte für die Investorin „Recona GmbH“ nun langsam der Punkt erreicht sein, sich wie angekündigt bei „Komplikationen und Verzögerungen“ zurück zu ziehen, da ein Rechtsstreit wohl mehere Jahre dauern würde, angesichts der Linie die die Stadtverwaltung in der Sache fährt. Andernfalls kann ein rechtswidriger Bau des Einkaufszentrums auch Legitimation für zivlien Ungehorsam und Mehr angesehen werden!

Vielleicht machen die alternativ Pläne, welche die Bürgerinitiative vor wenigen Wochen vorgestellt haben, nun doch Sinn. Denn Sinn und Zweck des ‚WupperWandels‘ liegt doch nach Angaben der Stadtverwaltung dadrinn, Leichlingen der Wupper zu öffnen, den maroden Kaufpark zu erneuern und die Tankstelle am Wupperufer aus ökologischen Gründen wegfallen zu lassen, wogegen ja niemand etwas hat!

Das Luftschloss ‚WupperWandel‘ kann somit als zweiter Totalabsturz Leichlingens nach dem Untergang der Erbslöh am 13. Juli 1910 angesehen werden! Grund zur Freude!