Die selbsternannte Brügerbewegung „pro NRW“ besticht ihre WählerInnen vorallem durch das gezielte Ausschöpfen bestehender Konflikte aus reinem Partei-Intresse herraus. Dies alles ohne den Konflikt wirklich lösen zu wollen geschweige denn einen vernüftigen und umsetzbaren Lösungsvorschlag abzuliefern. Es wird sich auf Floskeln beschränkt. Von daher kann auch von einer Low-IQ-Partei die Rede sein!

Die politischen Themen der selbsternannten Bürgerbewegung kann mensch dabei getrost auf wenige Punkte herunterbrechen:

-vermeintliche Islamisierung der Städte

-Jugend-Kriminalität, am liebsten durch MigrantInnen

-Korruption im politischen Spektrum („Altparteien“)

Wie sich das Ganze mit dem letzten Punkt tatsächlich verhält wollen wir hierbei an Hand einiger dokumentierter Beispiele darlegen:

18.03.2010

Die Tatsache, dass Jörg Uckermann offensichtlich zu Gewalttaten neigt, dürfte bereits hinlänglich bekannt sein. Aus diesem Grund muss er sich jetzt auch vor Gericht verantworten. Zudem laufen gegen den pro-NRW-Funktionär allerdings auch noch Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Vor einigen Wochen wurde darüber spekuliert, wer hinter dem Namen “Marin Müller” stecken könnte. Zur Erinnerung: Unter diesem Namen ist die rechtspopulistische Internetseite “chefmixer” registriert, welche stark mit der pro-Bewegung sympathisiert und noch dazu mit dem im Untergrund agierenden “Unterstützerkreis Jörg Uckermann” vernetzt ist. Gab es anfangs auf Grund von widersprüchlichen Adressangaben noch Gerüchte darüber, dass “Marin Müller” Mitglied oder Unterstützer des “Kölner Bürger-Bündnis” sein könnte, ist jetzt klar: Marin Müller ist der Deckname für Jörg Uckermann.

Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers soll Uckermanns Bruder Thorsten verschiedene Scheinidentitäten verwendet haben, um an Kredite und diverse andere finanzielle Annehmlichkeiten zu gelangen. So sei unter dem Namen “Marin Müller” ein Auto gekauft worden, das wenig später von Jörg Uckermann bei einem Unfall beschädigt wurde. Uckermanns Versicherung soll den Schaden von einigen tausend Euro wenig später beglichen haben, so der Stadt-Anzeiger.

Jörg Uckermann selbst beteuerte bereits einmal mehr, er wisse von den “haltlosen” Vorwürfen nichts. Er habe ein “reines Gewissen”, so der Rechtspopulist gegenüber dem Stadt-Anzeiger. Die “Bürgerbewegung” geht auf ihrer Internetseite bereits wieder von einem “medialen Feldzug” aus und wiegt sich mit ihrem ach so seriösen Vorzeigeobjekt Uckermann in Unschuld. Dabei ist es eigentlich schon längst mehr als deutlich erkennbar, dass die pro-Bewegung geradezu ein Paradebeispiel für Geldwäsche, Abzocke und Scheinheiligkeit ist.

Die stellvertretenden pro-Köln-Vorsitzenden Markus Wiener und Judith Wolter lieben sich – die gemeinsame Leidenschaft zum Rechtspopulismus hat sie zusammengeführt. Doch die Stadt Köln steht der absoluten Glückseligkeit im Wege: Sie weigerte sich, ein städtisches Grundstück an die beiden Turteltäubchen zu verkaufen. „pro Köln“ will dafür nun den Steuerzahler zur Kasse bitten.

Alles fing damit an, dass Wiener und Wolter in der Absicht, dort ein Eigenheim zu errichten, ein Grundstück im beschaulichen Köln-Worringen in Augenschein nahmen. Da die Fläche im Besitz der Stadt Köln steht, sieht die kommunale Vergabeordnung von Grundstücken vor, dass der jeweilige Stadtrat zu entscheiden hat, ob und an wen er das Bauland veräußert. Im Falle von Wiener und Wolter entschied sich der Liegenschaftsausschuss mit einer großen Stimmenmehrheit gegen einen Verkauf. „pro Köln“ reagierte trotzig und sah in dem Vorgang ein „parteipolitisches Rachemanöver mit hohem Kostenrisiko für die Stadt Köln“. Drei Wochen sind seitdem vergangen.

Nun beantragte der hauseigene pro-Köln-Heilpraktiker Jörg Uckermann eine Sondersitzung des Stadtrates zum Thema „Vergabepraxis bei städtischen Grundstücken für den privaten Eigenheimbau“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Das „parteipolitische Rachemanöver mit hohem Kostenrisiko für die Stadt Köln“ wird so kurzerhand von der pro-Bewegung selbst eingeleitet – selbstverständlich hübsch verpackt im obligatorischen Opferduktus, der scheinbar eintrichtern soll, wie rechtswidrig „pro Köln“ doch von der verfassungsfeindlichen „rot-grünen Volksfront“ im Stadtrat unterdrückt wird. Ziel der Sondersitzung ist es für die „Bürgerbewegung“ dementsprechend auch nicht, einen Erfolg daraus zu erringen, sondern sich in der Öffentlichkeit auch außerhalb des Wahlkampfs bemerkbar zu machen.

Dies zeigen auch die bisherigen Sondersitzungen, die „pro Köln“ bisher beantragt hatte. In allen Fällen betrachteten die Rechtspopulisten die Sache nach der Sitzung als „erledigt“. Ergebnisse aus den außerordentlichen Zusammenkünften gab es bislang nie. Jede Sitzung dauerte im Schnitt zwar nur fünf bis 15 Minuten. Dennoch liegen die Kosten jedes Mal zwischen 5.000 und 10.000 Euro. So müssen unter anderem Aufwandsentschädigungen für Ratsmitglieder und städtische Mitarbeiter gezahlt werden, die extra für die Sitzung anreisen müssen – Geld, dass in anderen Bereichen fehlt und stattdessen beispielsweise für Soziales ausgegeben werden könnte, wie die Linken-Fraktionssprecherin Gisela Stahlhofen gegenüber den „Köln Nachrichten“ feststellte.

Bekanntlich ist sich „pro Köln“ jedoch selbst gut genug. Die „Bürgerbewegung“ stellt ein Paradebeispiel dafür dar, wie die privaten Bedürfnisse der eigenen Funktionäre über die der Bevölkerung gestellt werden können. Und wenn sich Markus Wiener und Judith Wolter schon nicht im eigenen Heim an der gewünschten Stelle lieben können, muss dafür eben die mindestens genauso heiß geliebte „einheimische Bevölkerung“ zur Rechenschaft gezogen werden. Den typischen pro-Köln-Wähler wird diese Tatsache jedoch mit Sicherheit nicht stören: Eine andere Alternative im Kampf gegen Korruption und – noch viel wichtiger – Islamisierung gibt es schließlich nicht…

Stand: 23.Juli 2010-Noch im Aufbau-