Archive for the ‘Anarchismus’ Category

Köln: Morgen Demo nach feigem Angriff auf Kölner Protestcamp

Sonntag, Juli 10th, 2011
11. Juli 2011
18:00

Die Aktivität der Neonazis aus der Region nimmt nicht ab. Nachdem vergangenen Dienstag mehere SchülerInnen in Opladen von Neonazis angegriffen und mit Reizgaß verletzt wurden [1] gab es heute einen neuerlichen Angriff auf das Protestcamp auf dem Kölner Rudolfplatz [2].

Zum wiederholten Male griffen Neonazis dieses Camp an. Dieses Mal griffen etwa 25 bewaffnete Neonazis aus der näheren Umgebung das Camp an. Resultat: Zwei schwer verletzte und mehere leicht verletzte Personen.

Aufruf zur Spontandemonstration „gegen rechte Gewalt“ in Köln am 11.07.2011

Aufgrund des nächtlichen Angriffs von ca. 25 Nazis auf unser Protestcamp auf dem Rudolfplatz, bei dem es zu mehreren verletzten Personen kam, haben wir uns entschieden, mit einer Spontandemonstration unter dem Motto „gegen rechte Gewalt in Köln und sonstwo!“ auf die Straße zu gehen. (Mehr lesen)

 

[1] Pressemeldung der RP über den Vorfall in Opladen:

http://www.rp-online.de/bergisches-land/leverkusen/nachrichten/rechtsradikale-verletzen-schueler-mit-reizgas-1.1326346

[2] Artikel von „Dein Platz Köln“ über den heutigen Vorfall:

http://deinplatzkoeln.blogsport.de/2011/07/10/naziangriff-3/

[Wuppertal] Morgen Sponti nach Naziangriff

Donnerstag, Juni 16th, 2011
17. Juni 2011
18:30
40432

Messerangriff durch Neonazis in Wuppertal-Elberfeld // Morgen Spontandemo!

 

Am Donnerstag, den 16. Juni kam es in Wuppertal-Elberfeld zu einem gefährlichen Angriff auf eine Antifaschistin. Nur durch Zufall kam es zu keinen schlimmeren Verletzungen. Gegen 17.20 Uhr trafen zwei Antifaschist_inn_en in der Wuppertaler Innenstadt auf zwei bekannte Neonazis: Marie Leder und Tim Schulze-Oben.

Nach kurzem Wortwechsel griff Marie Leder die Antifaschistin an. Bei der Auseinandersetzung gingen beide zu Boden, durch dessen Verlauf die Genossin unter Marie Leder lag. Tim Schulze-Oben, der während dessen mit gezogenem Messer auf den anderen Antifaschisten zu ging, wendete sich ab und stach mit dem Messer auf die am Boden liegende Antifaschistin zwei Mal ein. Durch Zufall traf Tim Schulze-Oben nur den Gürtel, sodass nichts Schlimmeres passiert ist.

Durch aufmerksam werdende Passant_inn_en verunsichert, flüchteten die Nazis in Marie Leders Wohnung in der Erholungsstraße 4.

 

Dies ist nur die Spitze einer Serie von Angriffen der Wuppertaler Nazis. Größtenteils wohnen diese in Wuppertal Vohwinkel, wo es des öfteren zu Überfällen auf vermeintliche Antifaschist_innen, Migrant_innen und all diejenigen, die für solche gehalten werden, kommt. Die Nazis treten im Internet so wie auf Demos mit dem Gruppennamen „Nationale Sozialisten Wuppertal / NASO WPT“ auf und beziehen sich eindeutig auf den Nationalsozialismus. Eben diese militanten Nazis haben Ende Januar 2011 eine Demo „Gegen Linke Gewalt und antideutsche Hetze! Weg mit dem Autonomen Zentrum!“ in Wuppertal organisiert. Seit Tim Schulze-Oben von Düsseldorf nach Wuppertal gezogen ist kommt es jedoch immer öfter auch zu Übergriffen in der Elberfelder Innenstadt. So gut wie immer sind Tim Schulze-Oben und Marie Leder in die Vorfälle involviert und immer wieder zieht Tim Schulze-Oben sein Messer um damit seinem_r Gegenüber zu bedrohen.

 

Aufgrund der heutigen Vorfälle organisieren wir morgen [Freitag!] Abend eine Spontandemonstration in Wuppertal-Elberfeld. Treffpunkt ist um 18:30h am Wuppertaler Hauptbahnhof [Schwebebahnstation!]. Bringt Transpis & Fahnen mit!

 

Naziangriffe beantworten – Für einen konsequenten Antifaschismus!

 

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Gemeinsame Anreise nach Köln

 

Nach der Demonstration wird es die Möglichkeit geben gemeinsam zum Kongress nach Köln anzureisen.

 

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Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/41693

Innenministerkonferenz auflösen!

Freitag, Mai 27th, 2011
22. Juni 2011
18:00

Bundesweite Demo am 22. Juni gegen die Innenministerkonferenz in Frankfurt

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‚WupperWandel‘ heißt Demokratie mit den eigenen Händen schaffen!

Mittwoch, Mai 25th, 2011

Mit dem heutigen Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichts Köln, welches ein Bürgerbegehren in Sachen Stadtpark Leichlingen und dem dortigen geplanten Supermarkt-Komplex formell ablehnt, scheint langsam das Ende der „demokratischen Möglichkeiten“ im Kampf um die Grüne Mitte gekommen zu sein.

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Solidarität für unsere anarchistischen GenossInnen in Griechenland!

Freitag, Mai 20th, 2011

Genossen und Genossinnen,

Die Absicht dieser Mitteilung ist es euch kurz darüber zu informieren, was in den letzten Tage in Griechenland geschah. Außerdem möchten wir an alle AnarchistInnen weltweit einen internationalen Solidaritätsaufruf richten.

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Heftige Proteste bei Bayer Hauptversammlung

Mittwoch, Mai 18th, 2011

Kräftige Demonstrationen zur Bayer HV versauten den Bossen einen geplant wundervollen Tag.

BAYER-Hauptversammlung 2011 ging dank Protesten kräftig daneben
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Blockieren. Sabotieren – Alles lahmlegen. Den Rassisten-Aufmarsch am 7. Mai in Köln verhindern!

Freitag, Mai 6th, 2011
7. Mai 2011
13:00

Am 7. Mai will die Ras­sist*in­nen-​Kom­bo von pro Köln wie­der ihre wi­der­li­che Hetze gegen „Aus­län­der„ und „In­te­gra­ti­ons­un­wil­li­ge“ auf die Stra­ße tra­gen. Wäh­rend ver­schie­de­ne an­ti­fa­schis­ti­sche In­itia­ti­ven zum Blo­ckie­ren des Rechts­po­pu­list*in­nen-​Auf­mar­sches auf­ru­fen, übt sich der eine Teil der po­li­ti­schen Klas­se (CDU und FDP) in Hor­ror­sze­na­ri­en von Ak­tio­nen der mi­li­tan­ten „Links­ex­tre­mis­ten“ und der an­de­re Teil (Bünd­nis “Quer stel­len!”) in jäm­mer­li­chen Got­tes­an­be­tun­gen „gegen Rechts“.

Der an­geb­lich ob­li­ga­to­ri­sche „Kampf gegen Rechts“ ist dabei nichts wei­ter als Ima­ge­pfle­ge für das bür­ger­li­che “To­le­ranz­boll­werk”, der Stadt Köln. Von einer erst­haf­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit Ras­sis­mus und an­ti­mus­li­mi­schen Res­sen­ti­ments ist weit und breit nichts zu sehen. Von daher dürf­te es auch nicht über­ra­schen, dass die Po­li­zei Kölns – an­ders als in der Ver­gan­gen­heit – „pro Köln“ dies­mal den roten Tep­pich aus­rollt und die Rechts­po­pu­list*innen ihre Pro­pa­gan­da durch die Köl­ner In­nen­stadt tra­gen dür­fen.

Wir haben kei­nen Bock, am 7. Mai Teil der heuch­le­risch-​de­mo­kra­ti­schen Mas­kera­de zu sein. Wir haben kei­nen Bock, an ir­gend­wel­chen Sperr­git­tern den Rechts­po­pu­list*innen „Rote Kar­ten“ zu zei­gen. Wir haben kei­nen Bock auf Würst­chen­stän­de oder al­ter­na­ti­ve Ab­fall­be­sei­ti­gungs-​Ak­tio­nen.

Wir rufen statt­des­sen dazu auf, die­sem gan­zen Spek­ta­kel den Mit­tel­fin­ger zu zei­gen und den Ras­sist*in­nen-​Auf­marsch lahm­zu­le­gen. Wir laden euch ein, um 13 Uhr sich „im Her­zen der Dom­stadt“ auf der Schil­der­gas­se, der „größ­ten und be­deu­tends­ten Ein­kaufs­stra­ße“ zu sam­meln. „Das An­ge­bot hier ist schier un­er­schöpf­lich: große Kauf­häu­ser und zahl­rei­che leis­tungs­star­ke Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te prä­sen­tie­ren den Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern aus nah und fern ein in Deutsch­land bei­spiel­haft brei­tes An­ge­bots­spek­trum.“ By the way: die be­sag­te Stra­ße ver­läuft par­al­lel zum Auf­marsch-​Ge­biet der Rechts­po­pu­list*nnen.

Wer­den wir krea­tiv: Blo­ckie­ren. Sa­bo­tie­ren – ach, legen wir ein­fach alles lahm!

7. Mai – 13 Uhr – Schil­der­gas­se (Höhe May­er­sche Buch­hand­lung)
Bringt Wech­sel­kla­mo­ten mit!

Au­to­no­me Grup­pen

Quel­le: http://​de.​indymedia.​org/​2011/​04/​306133.​shtml

Für die soziale Revolution!

Samstag, April 30th, 2011

Wuppertal: 25 Jahre autonome 1.Mai Demo

Donnerstag, April 14th, 2011
1. Mai 2011
14:00

14:00 Uhr Treffpunkt Gathe vor dem AZ Wuppertal
anschließend Straßenfest auf dem Schusterplatz

Alle sollen verschwinden – Regierung stürzen! Für die soziale Revolution!

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Fu­kus­hi­ma mahnt – Flashmob „Die In“ am 12. 04. in Rem­scheid

Dienstag, April 12th, 2011
20. April 2011
08:00

Am 12. 04. 2011 wurde Bun­des­weit von Atom­kraft-​Geg­ne­rIn­nen zu einem Flashmob an öf­fent­li­chen Plät­zen auf­ge­ru­fen, der von 18:30 Uhr – 18:33 Uhr gehen soll­te. Die­ser Flashmob dien­te dazu, auf die töd­li­che Strah­lung von Atom­kraft auf­merk­sam zu ma­chen, wel­che von der ka­pi­ta­lis­ti­schen Atom­lob­by igno­riert wird.

Ge­ra­de mal 4 Wo­chen nach der schreck­li­chen Ka­ta­stro­phe in Fu­kus­hi­ma ma­chen die En­er­gie­rie­sen RWE, Vat­ten­fall, E.​On und EnBW mobil gegen den Atom­aus­stieg und stop­pen ihre Zah­lun­gen an den Öko­fonds zum Aus­bau der er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en. An­hand die­ser Ent­schei­dung zeigt die Atom­lob­by er­neut, wie sehr sie an den Men­schen in­ter­es­siert ist, die Welt­weit gegen Atom­kraft kämp­fen. Die Bon­zen­kon­zer­ne gehen über Lei­chen und strei­chen wei­ter­hin Mil­lio­nen ein.

Auch in Rem­scheid gab es den 3 Mi­nü­ti­gen Flashmob, als Ort wurde be­wusst das Kun­den­cen­ter der Elek­tri­zi­täts­wer­ke Rem­scheid, kurz EWR, aus­ge­wählt. Das Kun­den­cen­ter der EWR Rem­scheid be­fin­det sich in dem Ein­kaufs­zen­trum „Allee Cen­ter“ und bot den ca. 20 Ak­ti­vis­tIn­nen aus­rei­chend Platz, um auf die Ge­fahr auf­merk­sam zu ma­chen, die von Atom aus­geht.
Die EWR Rem­scheid GmbH be­zieht laut dem Stand von 2009 17 % Atom­strom, das ist im Ge­gen­satz zu an­de­ren Strom­an­bie­tern viel­leicht nicht viel, un­se­rer Mei­nung nach aber sind selbst 17 % noch zu viel.

Als um 18:30 Uhr ein Gel­bes Fass, auf dem das Atom­zei­chen pran­ger­te, die Stu­fen der EWR GmbH run­ter­roll­te, fie­len die Ak­ti­vis­tIn­nen, wel­che alle Staub­mas­ken tru­gen, um und er­schwer­ten so den Schau­fens­ter­bumm­le­rIn­nen den Weg, um un­ter­and­e­rem auf die kom­men­de Ak­ti­on „RWE Ab­schal­ten“ auf­merk­sam zu ma­chen. Mo­bi­Ma­te­ri­al wurde an vor­bei­het­zen­de Men­schen ver­teilt oder kur­zer­hand durch die Luft ge­schmis­sen .

http://​www.​youtube.​com/​watch?​v=vHc9gssHa4U

Auf­ruf „RWE Ab­schal­ten“

RWE-​Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Ak­tio­när_in­nen blo­ckie­ren!

Mitt­woch 20. April 2011 | 8:00 Uhr | Gru­ga­hal­le Essen

Die Atom­ka­ta­stro­phe in Fu­kus­hi­ma brach­te in den letz­ten Wo­chen Hun­dert­tau­sen­de von Men­schen auf die Stra­ße. Als Re­ak­ti­on auf den mas­sen­haf­ten Pro­test be­müht sich die schwarz­gel­be Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on zur­zeit um Scha­dens­be­gren­zung. Hatte sie vor einem Jahr noch die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung der AKWs gegen mas­si­ven Wi­der­stand durch­ge­setzt, so voll­zieht sie nun eine hek­ti­sche PR-​Wen­de. Um die Atom­wirt­schaft durch ihre ak­tu­el­le Ak­zep­tanz­kri­se zu brin­gen, ver­sucht sie mit in­sze­nier­ter Be­trof­fen­heit und einem drei­mo­na­ti­gen Mo­ra­to­ri­um, ihre Wäh­ler­schaft zu be­ru­hi­gen.

Die­ses Kal­kül geht bis jetzt nicht auf. Der Mehr­heit der Men­schen ist klar ge­wor­den, dass die Atom­kraft keine Brü­cke, son­dern viel­mehr eine le­bens­ge­fähr­li­che Sack­gas­se dar­stellt. Doch die Ap­pel­le Tau­sen­der auf Kund­ge­bun­gen und Mahn­wa­chen schei­nen die Atom­kon­zer­ne nicht zum Ein­len­ken zu be­we­gen.

Wäh­rend die Mei­ler in Fu­kus­hi­ma noch bren­nen, klagt RWE be­reits gegen die vor­über­ge­hen­de Ab­schal­tung sei­nes be­rüch­tig­ten Pan­nen­re­ak­tors in Bib­lis. Die­ser hält mit ins­ge­samt 843 re­gis­trier­ten Stör­fäl­len den trau­ri­gen Re­kord als un­si­chers­ter Mei­ler der Bun­des­re­pu­blik. Aus der Sicht von RWE ist die­ser Schritt durch­aus nach­voll­zieh­bar, stellt doch der ma­ro­de aber be­reits ab­ge­schrie­be­ne Re­ak­tor für den Kon­zern eine wahre Geld­druck­ma­schi­ne dar. Für die Ren­di­te sei­ner Ak­tio­nä­re ist dem RWE-​Kon­zern of­fen­bar kein Ri­si­ko zu groß.

Durch die Ein­rei­chung die­ser Klage pro­fi­liert sich der RWE-​Kon­zern­chef Groß­mann wie­der ein­mal als skru­pel­lo­ser Hard­li­ner der deut­schen Atom­wirt­schaft. Be­reits letz­tes Jahr mach­te Groß­mann als be­son­ders eif­ri­ger Atom­lob­by­ist von sich reden. Mit­tels einer von ihm in­iti­ier­ten An­zei­gen­kam­pa­gne soll­te, als Vor­be­rei­tung auf die ge­plan­te Lauf­zeit­ver­län­ge­rung, dem Wäh­ler die Atom­ener­gie als eine not­wen­di­ge und si­che­re „Brü­cken­tech­no­lo­gie“ ver­kauft wer­den.

Mit sei­ner Po­li­tik un­ter­streicht der Kon­zern, dass er auch aus der ak­tu­el­len Atom­ka­ta­stro­phe nichts ge­lernt hat. Als Größ­ter der vier deut­schen En­er­gie­mo­no­po­lis­ten steht der RWE-​Kon­zern ex­em­pla­risch für eine über­hol­te und ri­si­ko­rei­che En­er­gie­po­li­tik, die auf eine zen­tra­lis­ti­sche Ver­sor­gung durch Groß­kraft­wer­ke setzt. Neben sei­ner Atom­spar­te be­treibt RWE im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier einen zer­stö­re­ri­schen Ta­ge­bau und ist mit sei­nen Braun­koh­le­kraft­wer­ken zu­gleich der größ­te CO2-​Ver­schmut­zer Eu­ro­pas. Doch weder Atom­kraft noch kli­ma­schäd­li­che (Braun)Koh­le­pro­jek­te stel­len eine an­nehm­ba­re Al­ter­na­ti­ve dar.

Eine wirk­li­che En­er­gie­wen­de hin zu einer re­ge­ne­ra­ti­ven und de­zen­tra­li­sier­ten Strom­ver­sor­gung ist mit den mo­no­po­lis­tisch or­ga­ni­sier­ten Strom­kon­zer­nen nicht zu ma­chen. Der ur­sprüng­lich aus dem Zu­sam­men­schluss von kom­mu­na­len En­er­gie­ver­sor­gern ent­stan­de­ne RWE-​Kon­zern muss des­halb zer­schla­gen wer­den. Des­we­gen for­dern wir neben dem so­for­ti­gen Atom­aus­stieg eine Re­kom­mu­na­li­sie­rung der En­er­gie­ver­sor­ger.

Am 20. April will der RWE-​Kon­zern in der Es­se­ner Gru­ga­hal­le seine Jah­res­haupt­ver­samm­lung ab­hal­ten. Auf die­ser Ver­samm­lung sol­len auch die wei­te­ren Stra­te­gi­en zur Si­che­rung der kon­zern­ei­ge­nen Atom­an­la­gen vor­ge­stellt wer­den. Be­reits jetzt ist klar, dass RWE sich hier wie­der als um­welt­be­wuss­ter und si­cher­heits­ori­en­tier­ter An­la­gen­be­trei­ber dar­zu­stel­len ver­sucht.

Es reicht! Wir neh­men die macht­be­wuss­te Selbst­in­sze­nie­rung des RWE-​Kon­zerns nicht wei­ter hin. Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung ist eine gute Ge­le­gen­heit, ein un­miss­ver­ständ­li­ches Zei­chen gegen die Atom­wirt­schaft zu set­zen. Ge­mein­sam wol­len wir an die­sem Tag be­wusst einen Schritt über den Stra­ßen­pro­test der letz­ten Tage und Wo­chen hin­aus­ge­hen, indem wir die­ses Kon­zern­tref­fen mit den Mit­teln des zi­vi­len Un­ge­hor­sams stö­ren und blo­ckie­ren.

Wie immer wird unser Wi­der­stand bunt und viel­sei­tig sein. Seid krea­tiv.
Ge­mein­sam kön­nen wir die RWE-​Ak­tio­närs­ver­samm­lung an die­sem Tag ab­schal­ten.

Atom­aus­stieg bleibt Hand­ar­beit!

http://​rweabschalten.​blogsport.​de/

Quelle: http://aars.blogsport.de/2011/04/12/remscheid-flashmob-die-in/