Archive for the ‘Bergisches Land’ Category

[Wuppertal] Morgen Sponti nach Naziangriff

Donnerstag, Juni 16th, 2011
17. Juni 2011
18:30
40432

Messerangriff durch Neonazis in Wuppertal-Elberfeld // Morgen Spontandemo!

 

Am Donnerstag, den 16. Juni kam es in Wuppertal-Elberfeld zu einem gefährlichen Angriff auf eine Antifaschistin. Nur durch Zufall kam es zu keinen schlimmeren Verletzungen. Gegen 17.20 Uhr trafen zwei Antifaschist_inn_en in der Wuppertaler Innenstadt auf zwei bekannte Neonazis: Marie Leder und Tim Schulze-Oben.

Nach kurzem Wortwechsel griff Marie Leder die Antifaschistin an. Bei der Auseinandersetzung gingen beide zu Boden, durch dessen Verlauf die Genossin unter Marie Leder lag. Tim Schulze-Oben, der während dessen mit gezogenem Messer auf den anderen Antifaschisten zu ging, wendete sich ab und stach mit dem Messer auf die am Boden liegende Antifaschistin zwei Mal ein. Durch Zufall traf Tim Schulze-Oben nur den Gürtel, sodass nichts Schlimmeres passiert ist.

Durch aufmerksam werdende Passant_inn_en verunsichert, flüchteten die Nazis in Marie Leders Wohnung in der Erholungsstraße 4.

 

Dies ist nur die Spitze einer Serie von Angriffen der Wuppertaler Nazis. Größtenteils wohnen diese in Wuppertal Vohwinkel, wo es des öfteren zu Überfällen auf vermeintliche Antifaschist_innen, Migrant_innen und all diejenigen, die für solche gehalten werden, kommt. Die Nazis treten im Internet so wie auf Demos mit dem Gruppennamen „Nationale Sozialisten Wuppertal / NASO WPT“ auf und beziehen sich eindeutig auf den Nationalsozialismus. Eben diese militanten Nazis haben Ende Januar 2011 eine Demo „Gegen Linke Gewalt und antideutsche Hetze! Weg mit dem Autonomen Zentrum!“ in Wuppertal organisiert. Seit Tim Schulze-Oben von Düsseldorf nach Wuppertal gezogen ist kommt es jedoch immer öfter auch zu Übergriffen in der Elberfelder Innenstadt. So gut wie immer sind Tim Schulze-Oben und Marie Leder in die Vorfälle involviert und immer wieder zieht Tim Schulze-Oben sein Messer um damit seinem_r Gegenüber zu bedrohen.

 

Aufgrund der heutigen Vorfälle organisieren wir morgen [Freitag!] Abend eine Spontandemonstration in Wuppertal-Elberfeld. Treffpunkt ist um 18:30h am Wuppertaler Hauptbahnhof [Schwebebahnstation!]. Bringt Transpis & Fahnen mit!

 

Naziangriffe beantworten – Für einen konsequenten Antifaschismus!

 

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Gemeinsame Anreise nach Köln

 

Nach der Demonstration wird es die Möglichkeit geben gemeinsam zum Kongress nach Köln anzureisen.

 

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Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/41693

Dokumentation der NVU Demo in Enschede

Montag, Mai 30th, 2011
(^^ Nazi-Bratzen müssen sich selbst verarzten in Enschede)
Im niederlaendischen Enschede wollte die rechtsextreme NVU gestern einen ihrer wie stets erst 2 Wochen zuvor angekuendigten Aufmaersche durchfuehren. Letztendlich fanden 40 Nazis, darunter Axel Reitz und etwa 25 Nazis aus der BRD ihren Weg nach Enschede.
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„Die Züge warten nicht auf uns…!“ *UPDATE*

Sonntag, Mai 8th, 2011

^^ Die RechtspopulistInnen haben scheinbar ihren Zug in Opladen verpasst

In der Folge eine Schilderung der Anreise der RechtspopulistInnen um „pro NRW/Köln“ zum vermeintlichen „Marsch für die Freiheit“, am 07.05.2011 über den Bahnhof Leverkusen-Opladen sowie ein kurzes Resümee des gestrigen Tages. Zunächst allerdings ein Paar Hintergundinformationen zum gestrigen Tag zum besseren Verständnis.

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Für die soziale Revolution!

Samstag, April 30th, 2011

Wuppertal: 25 Jahre autonome 1.Mai Demo

Donnerstag, April 14th, 2011
1. Mai 2011
14:00

14:00 Uhr Treffpunkt Gathe vor dem AZ Wuppertal
anschließend Straßenfest auf dem Schusterplatz

Alle sollen verschwinden – Regierung stürzen! Für die soziale Revolution!

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Fu­kus­hi­ma mahnt – Flashmob „Die In“ am 12. 04. in Rem­scheid

Dienstag, April 12th, 2011
20. April 2011
08:00

Am 12. 04. 2011 wurde Bun­des­weit von Atom­kraft-​Geg­ne­rIn­nen zu einem Flashmob an öf­fent­li­chen Plät­zen auf­ge­ru­fen, der von 18:30 Uhr – 18:33 Uhr gehen soll­te. Die­ser Flashmob dien­te dazu, auf die töd­li­che Strah­lung von Atom­kraft auf­merk­sam zu ma­chen, wel­che von der ka­pi­ta­lis­ti­schen Atom­lob­by igno­riert wird.

Ge­ra­de mal 4 Wo­chen nach der schreck­li­chen Ka­ta­stro­phe in Fu­kus­hi­ma ma­chen die En­er­gie­rie­sen RWE, Vat­ten­fall, E.​On und EnBW mobil gegen den Atom­aus­stieg und stop­pen ihre Zah­lun­gen an den Öko­fonds zum Aus­bau der er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en. An­hand die­ser Ent­schei­dung zeigt die Atom­lob­by er­neut, wie sehr sie an den Men­schen in­ter­es­siert ist, die Welt­weit gegen Atom­kraft kämp­fen. Die Bon­zen­kon­zer­ne gehen über Lei­chen und strei­chen wei­ter­hin Mil­lio­nen ein.

Auch in Rem­scheid gab es den 3 Mi­nü­ti­gen Flashmob, als Ort wurde be­wusst das Kun­den­cen­ter der Elek­tri­zi­täts­wer­ke Rem­scheid, kurz EWR, aus­ge­wählt. Das Kun­den­cen­ter der EWR Rem­scheid be­fin­det sich in dem Ein­kaufs­zen­trum „Allee Cen­ter“ und bot den ca. 20 Ak­ti­vis­tIn­nen aus­rei­chend Platz, um auf die Ge­fahr auf­merk­sam zu ma­chen, die von Atom aus­geht.
Die EWR Rem­scheid GmbH be­zieht laut dem Stand von 2009 17 % Atom­strom, das ist im Ge­gen­satz zu an­de­ren Strom­an­bie­tern viel­leicht nicht viel, un­se­rer Mei­nung nach aber sind selbst 17 % noch zu viel.

Als um 18:30 Uhr ein Gel­bes Fass, auf dem das Atom­zei­chen pran­ger­te, die Stu­fen der EWR GmbH run­ter­roll­te, fie­len die Ak­ti­vis­tIn­nen, wel­che alle Staub­mas­ken tru­gen, um und er­schwer­ten so den Schau­fens­ter­bumm­le­rIn­nen den Weg, um un­ter­and­e­rem auf die kom­men­de Ak­ti­on „RWE Ab­schal­ten“ auf­merk­sam zu ma­chen. Mo­bi­Ma­te­ri­al wurde an vor­bei­het­zen­de Men­schen ver­teilt oder kur­zer­hand durch die Luft ge­schmis­sen .

http://​www.​youtube.​com/​watch?​v=vHc9gssHa4U

Auf­ruf „RWE Ab­schal­ten“

RWE-​Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Ak­tio­när_in­nen blo­ckie­ren!

Mitt­woch 20. April 2011 | 8:00 Uhr | Gru­ga­hal­le Essen

Die Atom­ka­ta­stro­phe in Fu­kus­hi­ma brach­te in den letz­ten Wo­chen Hun­dert­tau­sen­de von Men­schen auf die Stra­ße. Als Re­ak­ti­on auf den mas­sen­haf­ten Pro­test be­müht sich die schwarz­gel­be Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on zur­zeit um Scha­dens­be­gren­zung. Hatte sie vor einem Jahr noch die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung der AKWs gegen mas­si­ven Wi­der­stand durch­ge­setzt, so voll­zieht sie nun eine hek­ti­sche PR-​Wen­de. Um die Atom­wirt­schaft durch ihre ak­tu­el­le Ak­zep­tanz­kri­se zu brin­gen, ver­sucht sie mit in­sze­nier­ter Be­trof­fen­heit und einem drei­mo­na­ti­gen Mo­ra­to­ri­um, ihre Wäh­ler­schaft zu be­ru­hi­gen.

Die­ses Kal­kül geht bis jetzt nicht auf. Der Mehr­heit der Men­schen ist klar ge­wor­den, dass die Atom­kraft keine Brü­cke, son­dern viel­mehr eine le­bens­ge­fähr­li­che Sack­gas­se dar­stellt. Doch die Ap­pel­le Tau­sen­der auf Kund­ge­bun­gen und Mahn­wa­chen schei­nen die Atom­kon­zer­ne nicht zum Ein­len­ken zu be­we­gen.

Wäh­rend die Mei­ler in Fu­kus­hi­ma noch bren­nen, klagt RWE be­reits gegen die vor­über­ge­hen­de Ab­schal­tung sei­nes be­rüch­tig­ten Pan­nen­re­ak­tors in Bib­lis. Die­ser hält mit ins­ge­samt 843 re­gis­trier­ten Stör­fäl­len den trau­ri­gen Re­kord als un­si­chers­ter Mei­ler der Bun­des­re­pu­blik. Aus der Sicht von RWE ist die­ser Schritt durch­aus nach­voll­zieh­bar, stellt doch der ma­ro­de aber be­reits ab­ge­schrie­be­ne Re­ak­tor für den Kon­zern eine wahre Geld­druck­ma­schi­ne dar. Für die Ren­di­te sei­ner Ak­tio­nä­re ist dem RWE-​Kon­zern of­fen­bar kein Ri­si­ko zu groß.

Durch die Ein­rei­chung die­ser Klage pro­fi­liert sich der RWE-​Kon­zern­chef Groß­mann wie­der ein­mal als skru­pel­lo­ser Hard­li­ner der deut­schen Atom­wirt­schaft. Be­reits letz­tes Jahr mach­te Groß­mann als be­son­ders eif­ri­ger Atom­lob­by­ist von sich reden. Mit­tels einer von ihm in­iti­ier­ten An­zei­gen­kam­pa­gne soll­te, als Vor­be­rei­tung auf die ge­plan­te Lauf­zeit­ver­län­ge­rung, dem Wäh­ler die Atom­ener­gie als eine not­wen­di­ge und si­che­re „Brü­cken­tech­no­lo­gie“ ver­kauft wer­den.

Mit sei­ner Po­li­tik un­ter­streicht der Kon­zern, dass er auch aus der ak­tu­el­len Atom­ka­ta­stro­phe nichts ge­lernt hat. Als Größ­ter der vier deut­schen En­er­gie­mo­no­po­lis­ten steht der RWE-​Kon­zern ex­em­pla­risch für eine über­hol­te und ri­si­ko­rei­che En­er­gie­po­li­tik, die auf eine zen­tra­lis­ti­sche Ver­sor­gung durch Groß­kraft­wer­ke setzt. Neben sei­ner Atom­spar­te be­treibt RWE im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier einen zer­stö­re­ri­schen Ta­ge­bau und ist mit sei­nen Braun­koh­le­kraft­wer­ken zu­gleich der größ­te CO2-​Ver­schmut­zer Eu­ro­pas. Doch weder Atom­kraft noch kli­ma­schäd­li­che (Braun)Koh­le­pro­jek­te stel­len eine an­nehm­ba­re Al­ter­na­ti­ve dar.

Eine wirk­li­che En­er­gie­wen­de hin zu einer re­ge­ne­ra­ti­ven und de­zen­tra­li­sier­ten Strom­ver­sor­gung ist mit den mo­no­po­lis­tisch or­ga­ni­sier­ten Strom­kon­zer­nen nicht zu ma­chen. Der ur­sprüng­lich aus dem Zu­sam­men­schluss von kom­mu­na­len En­er­gie­ver­sor­gern ent­stan­de­ne RWE-​Kon­zern muss des­halb zer­schla­gen wer­den. Des­we­gen for­dern wir neben dem so­for­ti­gen Atom­aus­stieg eine Re­kom­mu­na­li­sie­rung der En­er­gie­ver­sor­ger.

Am 20. April will der RWE-​Kon­zern in der Es­se­ner Gru­ga­hal­le seine Jah­res­haupt­ver­samm­lung ab­hal­ten. Auf die­ser Ver­samm­lung sol­len auch die wei­te­ren Stra­te­gi­en zur Si­che­rung der kon­zern­ei­ge­nen Atom­an­la­gen vor­ge­stellt wer­den. Be­reits jetzt ist klar, dass RWE sich hier wie­der als um­welt­be­wuss­ter und si­cher­heits­ori­en­tier­ter An­la­gen­be­trei­ber dar­zu­stel­len ver­sucht.

Es reicht! Wir neh­men die macht­be­wuss­te Selbst­in­sze­nie­rung des RWE-​Kon­zerns nicht wei­ter hin. Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung ist eine gute Ge­le­gen­heit, ein un­miss­ver­ständ­li­ches Zei­chen gegen die Atom­wirt­schaft zu set­zen. Ge­mein­sam wol­len wir an die­sem Tag be­wusst einen Schritt über den Stra­ßen­pro­test der letz­ten Tage und Wo­chen hin­aus­ge­hen, indem wir die­ses Kon­zern­tref­fen mit den Mit­teln des zi­vi­len Un­ge­hor­sams stö­ren und blo­ckie­ren.

Wie immer wird unser Wi­der­stand bunt und viel­sei­tig sein. Seid krea­tiv.
Ge­mein­sam kön­nen wir die RWE-​Ak­tio­närs­ver­samm­lung an die­sem Tag ab­schal­ten.

Atom­aus­stieg bleibt Hand­ar­beit!

http://​rweabschalten.​blogsport.​de/

Quelle: http://aars.blogsport.de/2011/04/12/remscheid-flashmob-die-in/

Doppelgeburtstag: Nachttanzdemos in Köln und Wuppertal!

Mittwoch, April 6th, 2011
15. April 2011
18:00
30. April 2011 18:00bis1. Mai 2011 08:00

Köln:

Am Vorabend unseres ersten Geburtstags wollen wir der Stadt Köln etwas einheizen. Gemeinsam mit Euch wollen wir am Freitag, den 15. April durch die City raven, laut und entschlossen demonstrieren, dass wir für das Haus kämpfen werden.
Wir wollen raus in die Stadt gehen und unüberhörbar zeigen dass wir da sind, dass wir viele sind und dass wir auch in Zukunft Raum in der Stadt einnehmen werden – egal wo und wann.
Mit einer lauten, bunten und kraftvollen Nachttanzdemo werden wir klar machen, dass die Straßen auch unsere Straßen und die Stadt auch unsere Stadt ist, die wir selbstbestimmt gemäß unseren Bedürfnissen gestalten werden.

Raus zur Nachttanzdemo 15. April 2011 | 18 Uhr | Hbf Köln

Infos!

Wuppertal:

Am Vorabend der Jubiläumsausgabe der autonomen 1.Mai-Demonstration, die vor 25 Jahren das erste Mal unangemeldet durch Wuppertal zog, wollen wir mit einer lauten und entschlossenen Nachttanzdemo deutlich machen, dass ein, zwei, drei, ganz viele autonome Zentren und Freiräume eine unbedingte Notwendigkeit sind, wenn in dieser Stadt noch etwas gehen soll. Wir wollen nicht aufhören, laut und widerborstig zu sein, wenn sie uns die Räume wegnehmen und verweigern.
Wir verlagern unsere Aktivitäten dann eben in den öffentlichen Raum.

Mit der Nachttanzdemo am 30.April fangen wir damit schonmal an. Bringen wir die Verhältnisse zum Tanzen!

Das Schauspielhaus zum Autonomen Zentrum machen!
Keine Wiesenstrasse ohne Wiese!
Jung sein ist scheisse!

Infos!

 

AntiAtom: Hunderte auf kämpferischer Abschalten-Demo in Wuppertal

Dienstag, März 22nd, 2011

Bereits zum zweiten Mal versammelten sich hunderte Bürgerinnen und Bürger zur AntiAtom Montags-Mahnwache in Wuppertal. Wie in der Vorwoche war der Start bei Mina Knallenfalls auf der alten Freiheit um 18Uhr. Insgesammt sollen am 21.03.2011 Anti-Atom-Mahnwachen in über 720 Städten und Dörfen stattgefunden haben, woran sich über 140.000 Menschen beteiligt haben sollen!

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AntiAtom: Montag Demo in Wuppertal, Mahnwachen in Solingen und Remscheid

Donnerstag, März 17th, 2011
21. März 2011
18:00

Vor über einer Woche ging es los. Durch das Erdbeben begann die nukleare Katastrophe und ständig gibt es neue Hiobsbotschaften aus Japan. Die Ereignisse haben auf furchtbare Art und Weise klar gemacht, was längst alle – nicht erst nach der Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl – wissen müssten: (mehr …)

Bundesweiter Anti-Atom-Protest auch im Bergischen Land

Montag, März 14th, 2011

(Wuppertal: Demonstration zieht zu Abschlusskundgebung)

Am heutigen Tag nahmen bundesweit nach Angaben von „.ausgestrahlt“ etwa 110.399 Menschen in über 450 Städten und Dörfern zeitgleich um 18Uhr an Mahnwachen gegen Atomkraft und als Solidaritätsbekundung mit den Opfern in Japan teil. Auch in Remscheid, Solingen und Wuppertal gab es kurzfristig organisierte Aktionen.

Wuppertal: Ca 1000 Demonstrant_innen blockieren Bundesallee B7

Gegen 18 Uhr sammelten sich hunderte Atomkraftgegner_innen in der Fußgängerzone auf der Alten Freiheit, direkt bei Mina Knallenfalls. Nachdem die Stimmung in einigen Reden aufgeheizt wurde und es eine sehr nette musikalische Live-Darbietung gab,  gab es für die Leute kein halten mehr.

Spontan zog die Menschenmenge begleitet von einem Lautsprecher und Parolen in Richtung Brunnen, um dann auf die Hauptstraße zu wechseln. Die Polizei übte sich heute in Abwesenheit und war erst Präsent, nachdem die Demo auf die Kreuzug am Döppersberg zog und sich dort niederließ. Somit waren neben der Hardt und dem Busbahnhof auch wiedermal die Bundesallee B7 betroffen und eine Zeit lang blockiert.

Nach einer Weile zog die Demo über den Busbahnhof in Richtung Innenstadt. Zurück am Ausgangsort folgte eine Abschlusskundgebung. In den Reden des Tages wurde eine Abschaltung alles AKW gefordet. Diese Forderung wurde ausdrucksvoll auf die Straße getragen!

Solingen / Remscheid: Kundgebungen gegen Atompolitik

Auch hier gab es kleinere Kundgebungen. In Remscheid sammelten sich etwa 80-100 Atomkraftgegner_innen zu einer Kundgebung vor dem Allee-Center. Nach einigen Reden zogen die Leute vor das Remscheider Rathaus und forderten die Abschaltung aller Atomkraftwerke.

In Solingen versammelten sich ebenfall um die 100 Atomgegner_innen vor der Clemens Gallerie in Solingen Mitte zu einer Mahnwache.

Köln: Großdemo am Samstag geplant! Weitere Mahnwachen am Montag

Nachdem heute in Köln am Rudolfplatz bereits eine Mahnwache stattfand, ist für die Domstadt nun eine Großdemonstration am kommenden Samstag gedacht. Details sind noch in Planung. Außerdem werden Großdemos in Berlin und Hamburg geplant!

Am kommenden Montag ist dann die nächste Mahnwachenwelle im Kommen. Die ersten sind bereits angemeldet. Uhrzeit und Ort bleiben gleich. Heute war erst der Anfang!