E-​Mails ver­schlüs­seln

Um Mails zu ver­schlüs­seln, die eure Pri­vat­sphä­re schüt­zen sol­len, oder sa­chen si­cher zu ver­schi­cken, die auch tat­säch­lich nur be­stimm­ten Leute zu­gäng­lich sein soll­ten, emp­feh­len wir das Pro­gramm pgp. Es ist nicht nur ver­dammt si­cher, son­dern nach ein paar Übun­gen auch Kin­der­leicht. PGP (Pret­ty Good Pri­va­cy) wird un­ter­and­e­rem von Jour­na­lis­ten, Gross­kon­zer­nen und auch der Po­li­zei ge­nutzt. PGP wird auch von dem Bun­des­amt für Si­cher­heit für In­for­ma­ti­ons­tech­nick emp­foh­len, hier kann man sich pgp auch run­ter­la­den, wobei noch eine Al­ter­na­ti­ve E-​Mail Adres­se an­ge­bo­ten, an die man ver­schlüs­sel­te Mails schi­cken kann, um sich selbst zu tes­ten. Wenn ihr also von bsi für Bür­ger pgp run­ter­la­den soll­test, nehmt das Hand­buch gleich mit, indem ist alles sehr aus­führ­lich er­klärt und auch die E-​Mail Adres­se zum selbst­tes­ten an­ge­ge­ben.

E-​Mail Cli­ent

Um das ganze per­fekt nut­zen zu kön­nen, soll­te man den E-​Mail Cli­en­ten Thun­der­bird von Mo­zil­la nut­zen in Ver­bin­dung mit dem Add On Enig­mail, ein ziem­lich coo­les Tool, mit dem man Mails sehr gut Ver­schlüs­seln und Ent­schlüs­seln kann, wobei es zwin­gend ist, pgp auf sei­nem PC/Lap­top in­stal­liert zu haben. Die Hand­ha­bung ist ziem­lich sim­pel, da Enig­mail von sel­ber das pgp Pro­gramm er­kennt, läuft also Hand in Hand.

Daten rich­tig lö­schen

Daten auf in­tak­ten Fest­plat­ten kön­nen mit spe­zi­el­ler Soft­ware durch Über­schrei­ben voll­stän­dig und nicht wie­der­her­stell­bar ge­löscht wer­den. Dabei wer­den die Daten ein­mal oder mehr­fach mit vor­ge­ge­be­nen Zei­chen oder Zu­falls­zah­len über­schrie­ben. Die Da­ten­trä­ger sind nach dem Über­schrei­ben wei­ter­hin nutz­bar. Auf dem Soft­ware­markt gibt es so­wohl Free­ware als auch kom­mer­zi­el­le Pro­duk­te, die dies leis­ten kön­nen. Die meis­ten die­ser Tools bie­ten ver­schie­de­ne Ver­fah­ren des Über­schrei­bens an. Eine be­kann­te Me­tho­de ist das sehr si­che­re Peer-​Gut­mann-​Ver­fah­ren, dass die Daten 35-​mal mit wech­seln­den Zah­len­fol­gen über­schreibt, al­ler­dings auch sehr lang­sam ist. An­de­re Ver­fah­ren über­schrei­ben die Daten le­dig­lich 7fach, was für den Pri­vat­ge­brauch in den meis­ten Fäl­len aus­rei­chend ist. Wel­ches Ver­fah­ren ihr letzt­end­lich an­wen­det, hängt je­doch von euren per­sön­li­chen Si­cher­heits­an­for­de­run­gen ab.
Zwei Bei­spie­le für kos­ten­lo­se Pro­gram­me, die Daten si­cher lö­schen, sind „Era­ser“ und „Se­cu­re Era­ser“.

Fast Spu­ren­los im In­ter­net sur­fen

Ein Tool, mit dem man na­he­zu Spu­ren­los im In­ter­net sur­fen kann, ist Tor, das man sich kos­ten­los run­ter­la­den kann und, wie soll­te es an­ders sein, auch von Staat­li­chen Be­hör­den sowie Jour­na­lis­ten ge­nutzt wird. Dafür soll­te man aber den Brow­ser Fi­re­fox von Mo­zil­la nut­zen. Tor ist quasi wie­der ein Add On, dass mit Mo­zil­la zu­sam­men­ar­bei­tet. Wer also den In­ter­net Ex­plo­rer nutzt, ist es sel­ber schuld. Hier­bei muss man aber in Kauf neh­men, dass das sur­fen bei den Tor ak­ti­vi­tä­ten etwas län­ger dau­ert, da Tor über Welt­wei­te Oni­on-​Sur­fer geht.

Tru­ecrypt

Mit Tru­ecrypt las­sen sich ver­schlüs­sel­te und ver­steck­te Fest­plat­ten­par­tio­nen an­le­gen, die nicht ver­kehrt sind, wenn man Ma­te­ria­li­en auf dem PC hat, die den Schutz­mann sowie an­de­re Per­so­nen, die euren PC mit­nut­zen, nichts an­ge­hen.

Mo­bi­les Te­le­fo­nie­ren

Ein Handy hat ne menge Vor­tei­le, man ist immer er­reich­bar und muss keine Te­le­fon­zel­le auf­su­chen, wenn man kein Klein­geld oder eine Te­le­fon­ka­te parat hat. Al­ler­dings gibts da auch viele Nach­tei­le. Mit jedem Handy, dass man bei Mo­bi­len An­bie­tern wie T-​Mo­bi­le etc. ge­kauft hat, und sei es nur ein Pre­Paid Ver­trag, un­ter­schreibt man ver­steckt eine Klau­sel, die dem Staat er­mög­licht, eure Te­le­fo­na­te mit­zu­schnei­den. Diese Ge­sprä­che kön­nen dann bis zu 6 Mo­na­ten ge­spei­chert wer­den. Wenn Ihr also schon von Po­li­zei, Staats­schutz usw. mal Hoch­ge­nom­men wur­det in Form einer Per­so­na­li­en­kon­trol­le, die auf den ers­ten schein total Harm­los wirkt, hat Vater Staat alle eure Daten und schon fallt Ihr in ein Ras­ter, dass dem Staat aus­reicht, euch bei ge­le­gen­heit mal ab­zu­hö­ren. Sowas ist Är­ger­lich, vor allem wenn man öf­ters auf Demo´s fährt, wo­mög­lich den EA an­ruft oder eine ge­mein­sa­me An-​und Ab­rei­se übers Te­le­fon pla­nen will. Um dem gan­zen zu ent­ge­hen, holt man sich bei Aldi, Plus oder Netto eine Sim-​Kar­te. Hier muss man keine läs­ti­gen Ver­trä­ge un­ter­schrei­ben, und wenn man bei einer On­line Ak­ti­vie­rung der Karte doch mal nach einer Adres­se ge­fragt wird, gibt es immer noch das gute alte Post­leit­zah­len­buch, denn Phan­ta­sie Adres­sen könn­ten der Ak­ti­vie­rung im Weg ste­hen , da das Pro­gramm, wel­ches die Daten auf­nimmt, Post­leit­zah­len sowie Stras­sen über­prüft. Die Num­mer ist dann zwar ir­gend­wo ge­spei­chert, aber es ist keine wirk­li­che Adres­se hin­ter­legt.